
Wie die Verzollung beim Küchenimport aus Deutschland in die Schweiz funktioniert – und warum di Vinci Kitchen diesen Aufwand für Sie übernimmt.
Wer eine komplette Küche von Deutschland in die Schweiz importiert, fragt sich zu Recht: Wie kompliziert ist die Verzollung wirklich? Die gute Nachricht vorab: Bei einem organisierten Kauf wie bei di Vinci Kitchen übernimmt das Studio diesen Prozess für Sie. Trotzdem lohnt es sich zu wissen, wie der Ablauf im Hintergrund funktioniert – schon damit man versteht, warum dieser Service tatsächlich etwas wert ist.
Seit dem 1. Januar 2024 sind die Einfuhrzölle für Industrieprodukte in die Schweiz vollständig abgeschafft – das betrifft auch Möbel und Küchenausstattung. Was bleibt, ist die Einfuhrsteuer in Form der Schweizer Mehrwertsteuer, die beim Überschreiten der Grenze auf den Warenwert erhoben wird. Bei einer kompletten Küche im höheren Warenwert wird diese Steuer praktisch immer fällig, da die Erhebungsgrenze bei lediglich 5 Franken Steuerbetrag liegt – das entspricht bei 8,1% Normalsatz einem Warenwert von unter rund 63 Franken.
Jede Ware, die über die Grenze geht, muss einer Zolltarifnummer zugeordnet werden. Die Schweiz nutzt dazu das elektronische System TARES, das auf den ersten sechs Stellen dem international gültigen Harmonisierten System (HS) entspricht und um zwei weitere, schweizspezifische Stellen ergänzt wird. Küchenmöbel, Arbeitsplatten und die zugehörigen Elektrogeräte fallen dabei in unterschiedliche Tarifpositionen – ein Grund, warum eine Lieferung wie eine komplette Küche meist mehrere Positionen in der Zollanmeldung umfasst, statt nur eine einzelne Nummer.
Eine korrekte Tarifierung ist nicht nur Formsache: Eine falsche Zolltarifnummer kann dazu führen, dass versehentlich ein anderer Steuersatz angewendet wird oder zusätzliche Bewilligungspflichten übersehen werden. Genau das ist einer der Gründe, warum sich die Verzollung in der Praxis selten privat organisieren lässt, sondern üblicherweise über Speditionen oder spezialisierte Dienstleister abgewickelt wird.
Für eine korrekte Zollanmeldung braucht es eine Handelsrechnung mit präziser Warenbezeichnung, Wert, Gewicht und den vereinbarten Lieferbedingungen. Massgebend für die Einfuhrsteuer ist dabei der sogenannte Transaktionswert – also der tatsächlich bezahlte Kaufpreis, ergänzt um die Kosten für Transport und Verpackung bis zur Schweizer Grenze. Bei Privatkunden, die ihre Küche selbst über die Grenze bringen würden, käme zusätzlich der persönliche Ausfuhrschein ins Spiel, der am deutschen Zoll abgestempelt werden muss – wie dieser Prozess konkret abläuft, beschreibt der Beitrag über den Küchenkauf als Schweizer in Deutschland.
Genau an dieser Stelle setzt der Service von di Vinci Kitchen an: Lieferung, Montage und die Organisation der Verzollung sind Teil des Gesamtpakets. Kundinnen und Kunden müssen sich weder um Formulare noch um Wartezeiten am Grenzübergang kümmern – das Studio koordiniert den Übergang der Küche von Jestetten zum jeweiligen Wohnort in der Schweiz. Wie dieser Prozess konkret organisiert wird, einschliesslich der Zusammenarbeit mit dem Schweizer Montagepartner, zeigt der Beitrag Küchenmontage in der Schweiz.
Auch wenn die Abwicklung organisiert ist, hilft es, die Grundmechanik zu verstehen: Der massgebliche Wert für die Einfuhrsteuer umfasst neben dem Warenpreis auch Transport- und Verpackungskosten bis zur Schweizer Grenze. Das ist besonders bei einer Küche mit individueller Planung und Montage relevant, da der Gesamtwert entsprechend höher liegt als bei einem einzelnen Möbelstück. Die Schweizer Zollverwaltung stellt zudem ihr Abfertigungssystem schrittweise auf eine neue digitale Plattform namens Passar um, die das bisherige e-dec-System ablöst – für Privatkunden ändert sich dadurch praktisch nichts, da diese technische Umstellung ausschliesslich auf Seiten der Spedition und der Zollbehörden stattfindet.
Entdecken Sie exklusive Einblicke in unsere Küchenwelten, echte Projekte und die besondere Atmosphäre.



